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Der Adler steigt auf.... mit einem kraftvollen Stoß seiner Fänge schwingt sich der Adler in die Lüfte.Eine leichte Brise streicht sein Gefieder glatt und hebt ihn höher und höher hinauf. In Spiralen trägt ihn die warme Luft bis an die Grenze der Wolken. Von dort schaut er auf das wie eine Karte liegende Land unter ihm. Er fliegt weiter und lässt einen großen und mächtigen Wald hinter sich. Einige Raben und Krähen hat er dort unter sich gesehen. Doch sie hatten weder den Willen noch die Kraft, sich zu ihm emporzuschwingen. Weiter geht sein Flug über gelbe, grüne und ockerfarbene Felder, bis hin zum See. Das glitzernde Wasser im Licht der Sonne hindert seinen Blick in die Tiefe und so wendet er seinen Flug in Richtung Waldrand. Dem scharfen Blick seiner Augen entgeht nichts, auch nicht die Wölfin, die mit ihren Welpen im Dickicht des Waldrandes entlang streicht. Liebevoll leckt sie den Jungen die Spuren der letzten Mahlzeit aus dem Gesicht und sucht ein schattiges Plätzchen für die Mittagsruhe. Weiter gleitet der Flug des Adlers. Hinweg über die Felsen, welche hoch und weit über das Wasser ragen. An ihnen laufen kleine, lustige Rinnsale hinab in die Tiefen des Sees und graben sich Millimeter um Millimeter tiefer in den Felsen, um ihn zu zerschneiden. Weiter streicht sein Flug entlang den Ufern des Sees. Dort, nicht weit von ihm, steht der Bär, aufrecht und stolz auf seinen Hinterbeinen und mit seinen erhobenen Tatzen grüßt er den König der Lüfte. Dieser erwidert den Gruß mit einem Schrei, welcher weit über den See hallt. Nachdem der Adler den See umflogen hat, sieht er im Wasser eine Bewegung und pfeilschnell stößt er hinab. Nach kurzem, heftigem Kampf hält er in den Fängen einen zappelnden Fisch und trägt diesen zu einem toten ausgelaugten Baumstumpf, wo er ihn verschlingt. Ruhe herrscht wieder am See, als sei nichts geschehen, bis der Adler wieder aufsteigt. copyright by Silberwolf | ||||||||
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